EKW-SATZUNG UND ORGANIGRAMM

S A T Z U N G

der Gesellschaft ‚ÄěEurop√§ische Kulturwerkstatt‚Äú (EKW) e. V.

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§ 1 Name und Sitz der Gesellschaft, Geschäftsjahr

  1. Die Gesellschaft f√ľhrt den Namen ‚ÄěEurop√§ische Kulturwerkstatt‚Äú e.V. (Unterzeile: Internat. Gesellschaft zur F√∂rderung von Theater, Musik und Kunst) und hat ihren

      Sitz in Berlin und Wien. (Präsidium der EKW in D: Letteallee 34, 13409 Berlin)

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister Berlin eingetragen.

Die Gesellschaft soll als gemeinn√ľtzig gef√ľhrt werden.

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziele und Zwecke der Gesellschaft

  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Sinn des Abschnitts ‚ÄěSteuerbeg√ľnstigte Zwecke der Abgabenordnung‚Äú. Die Gesell-

schaft ist selbstlos und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.

¬† ¬† ¬† Der Verein verfolgt den gemeinn√ľtzigen Zweck der F√∂rderung kultureller Zwecke.

  1. Mitglieder der Gesellschaft erhalten keine Zuwendung aus Mitteln der Gesellschaft.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K√∂rperschaft fremd sind beg√ľnstigt werden.

  1. Ziele der Gesellschaft sind:
    1. Förderung eines europäischen Kulturaustausches in Musik, Theater u. Kunst

durch K√ľnstlerbegegnungen, Kolloquien, wissenschaftliche Seminar, etc.

    1. die F√∂rderung junger B√ľhnenk√ľnstler (z.B. Gesangswettbewerbe, Konzerte, Projekte, Schauspielprojekte etc.) sowie der Berliner Grammophoniker etc.
    2. Zusammenarbeit mit Förderorganisationen wie dem Rotary-Club
    3. F√∂rderung der Scala-Akademie f√ľr Gesang und Entertainment Berlin
    4. Unterst√ľtzung von hilfsbed√ľrftigen k√ľnstlerischen Berufsanf√§ngern und √§lteren B√ľhnenk√ľnstlern, die nicht mehr im aktiven Berufsleben stehen (Ehrengaben)
    5. Pflege von Erbe und Tradition auf dem Gebiet von Musik und Theater
    6. k√ľnstlerische Leitung von Kulturprojekten im Kunstgenre Operette, wie z. B.

Meisterkurse, Workshops, Kooperationen, Unterricht, Festivals, etc.)

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Die Gesellschaft besteht aus:
  2. aktiven Mitgliedern 
  3. Ehrenmitgliedern
  4. Kuratorium / Präsidialrat (EU-Länderdirektionen)

Ehrenmitglieder sind Personen, die sich in besonderem Ma√üe Verdienste f√ľr die Gesellschaft und ihre Zielstellung erworben haben. Ihr Status ist der eines aktiven Mitgliedes und wird vom Pr√§sidium vorgeschlagen.

Das Kuratorium besteht aus Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur und Politik, die der Gesellschaft beratend zur Seite stehen und die Ziele nach außen fördern und öffentlich vertreten. (Bezeichnung ehrenamtliche Berufungsfunktion: Präsidialrat)

Ehrenmitglieder und Kuratoriumsmitglieder (auf Antrag) sind von der Beitrags-zahlung befreit. Gr√ľndungsmitglieder k√∂nnen einen halbierten Jahresbeitrag zahlen.

2. ¬† Die Mitgliedschaft wird grunds√§tzlich durch eine schriftliche Beitrittserkl√§rung er- ¬† ¬† ¬† worben, √ľber deren Annahme das Pr√§sidium entscheidet.

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluss.

Der Austritt kann durch eine schriftliche Erklärung an das Präsidium zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen.

Über den Ausschluss entscheidet das Präsidium durch einen schriftlichen Bescheid.

  1. Der Ausschluss kann erfolgen:
    • bei grobem oder wiederholtem Versto√ü gegen die Satzung oder die Interessen der Gesellschaft
    • bei schwerwiegenden Verst√∂√üen gegen die Grundregeln des demokratischen Rechtsstaates
  1. Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Berufung der Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang

des Ausschließungsbeschlusses beim Präsidium schriftlich beantragt werden.

In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Recht-fertigung zu geben.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben das Recht, auf der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen.
  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele der Gesellschaft nach besten Kräften zu

            fördern und den Mitgliedsbeitrag rechtzeitig zu entrichten.

§ 5 Beiträge, Einnahmen und Ausgaben

  1. Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den regelm√§√üigen Jahresbeitr√§gen, den √úbersch√ľssen aus Veranstaltungen, Spenden, Zusch√ľssen und dergleichen. Einnahmen

aus Veranstaltungen sind nur von untergeordneter Bedeutung.

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt das Haushaltsbudget im Rahmen

der finanziellen Möglichkeiten sowie Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge.

§ 6 Organe der Gesellschaft

  1. Die F√ľhrung der Gesellschaft erfolgt ehrenamtlich.
  1. Organe sind:  a.) das Präsidium,  b.) die Mitgliederversammlung
  1. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung bzw. Pr√§sidiums k√∂nnen weitere organi-satorische Gremien f√ľr besondere Aufgaben und Produktionen geschaffen werden.

§ 7 Präsidium und Kassenwart

  1. Das Präsidium besteht aus 4 Personen. Bei Stimmgleichheit hat der Präsident die ausschlaggebende Stimme.           
  2. Der Verein wählt aus seiner Mitte den Präsidenten, den Vizepräsidenten, den Kassen-

wart, sowie einen Beisitzer.

Der Präsident vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) allein.

Der Präsident ist von den  einschränkenden Bestimmungen des § 181 BGB befreit.

  1. Dem Präsidium obliegt die Aufgabe, jährlich einen Arbeitsplan zu erstellen.

          Aus der allgemeinen Rechenschaftspflicht des Präsidiums folgt weiterhin die Ver-

pflichtung zu einer ordnungsgem√§√üen Buchf√ľhrung.

Wird diese einem Drittem √ľbertragen, verbleiben dem Pr√§sidium zumindest √úber-

wachungsaufgaben. Des Weiteren obliegt dem Pr√§sidenten der Rechenschaftsbericht gegen√ľber der Mitgliederversammlung. Dazu ist in einem Jahresbericht eine Gegen-√ľberstellung von¬† Einnahmen und Ausgaben vorzunehmen.

                                                                                                                                                                                                                                                  

  1. Der Kassenpr√ľfer ist ein gew√§hltes Mitglieder der Gesellschaft.
  2. Dem Kassenpr√ľfer obliegt die Kassenpr√ľfung, die einmal j√§hrlich durchzuf√ľhren ist und deren Ergebnis durch die ordentliche Mitgliederversammlung best√§tigt werden muss.¬† Der Kassenpr√ľfer stellt den Antrag auf Entlastung des Pr√§sidiums.

6. Das Pr√§sidium kann nach Ma√ügabe der wirtschaftlichen Verh√§ltnisse des Vereins ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† einen Gesch√§ftsf√ľhrer als besonderen Vertreter des Vereins bestellen. Seine Stellung innerhalb des Vereins ist im Einzelnen in einer Gesch√§ftsordnung zu regeln.

§ 8 Wahl

  1. Das Pr√§sidium und der Kassenpr√ľfer werden alle 3 Jahre gew√§hlt.
  1. Die Wahl erfolgt offen, sofern kein Mitglied widerspricht.
  1. Zur G√ľltigkeit der Wahl muss der Gew√§hlte mindestens die H√§lfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Wenn im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit erhalten hat, ist eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen durchzuf√ľhren. In diesem zweiten Wahlgang ist der Kandidat mit den meisten Stimmen gew√§hlt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Wahlleiterlos.

§ 9 Niederschrift

1. ¬† Beschl√ľsse des Pr√§sidiums oder der Mitgliederversammlung sind schriftlich abzu-¬†

       fassen. Ein Tätigkeitsbericht wird nach bedarfsgemäßer Anforderung erarbeitete. 

                           

§ 10 Versammlungen und Ladefrist

  1. Aufgaben und Kompetenzen der ordentlichen Mitgliederversammlung
    1. Wahl und Abberufung des Präsidiums
    2. Wahl des Kassenpr√ľfers
    3. Festlegen der Höhe der Mitgliedsbeiträge
    4. Beschluss √ľber den Jahresabschluss und Beschluss √ľber die Entlastung des Pr√§sidiums
    5. Beschluss √ľber ein Jahresbudget
    6. Satzungsänderungen
    7. Ausschluss von Mitgliedern
    8. Auflösung der Gesellschaft
  2. Als satzungsgemäße Versammlung gelten:
    1. eine ordentliche Mitgliederversammlung
    2. eine außerordentliche Mitgliederversammlung

Au√üerordentliche und ordentliche Mitgliederversammlungen sind beschlussf√§hig, wenn ¬ľ der Mitglieder anwesend sind.¬† ¬†

  1. Die Ladungsfrist von 4 Wochen f√ľr die ordentliche Mitgliederversammlung ist eingehalten, wenn vom Pr√§sidium schriftlich unter Einhaltung einer Frist von

4 Wochen und unter Bekanntgabe der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung eingeladen wurde.

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Präsidiums statt oder wenn 1/5 der Mitglieder mit Namensunterschriften unter Angabe des Grundes und des Zweckes dies beantragt.
  3. Eine  außerordentliche Mitgliederversammlung kann kurzfristig einberufen werden!

Die Ladungsfrist ist eingehalten, wenn vom Präsidium unter Einhaltung einer Lade-frist von einer Woche und  unter Bekanntgabe der Tagesordnung eingeladen wurde.

  1. Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn 1/4 der Mitglieder anwesend sind.

Bei Beschlussunfähigkeit ist der Präsident verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine

neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen, diese ist

ohne R√ľcksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussf√§hig.

  1. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  2. Satzungs√§nderungen bed√ľrfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.

10. ¬† Alle Beschl√ľsse und Wahlen der Mitgliederversammlungen sind schriftlich nieder-

   zulegen und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.                                                                                                                                                                                  

     11.   Das Geschäftsjahr schließt mit dem Kalenderjahr.

§ 11 Vermögen

  1. Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung von Gesellschaftszwecken verwendet.
  1. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, beg√ľns-tigt werden. Auslagenersatz und andere Aufwendungen sowie projektbezogene Verg√ľtungen erfolgen auf Grundlage rechtsg√ľltiger Vertr√§ge und Belegvorlage.
  1. Bei Aufl√∂sung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg√ľnstigter Zwecke f√§llt das Verm√∂gen der Gesellschaft an die Grundschule I ‚ÄěFriedrich Ludwig Jahn‚Äú der Stadt Wittenberge (Land Brandenburg), die es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr steuer-beg√ľnstigte Zwecke zu verwenden hat. (z. B. F√∂rderung musischer Talente).

§ 12 Auflösung der Gesellschaft

Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung,

wobei 3/4 der Mitglieder der Gesellschaft f√ľr die Aufl√∂sung stimmen m√ľssen.

Sind weniger als 3/4 der Mitglieder anwesend, wird innerhalb der nächsten 8 Wochen

eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die dann unabhängig von der Anzahl

der anwesenden Mitglieder mit einfacher Mehrheit beschlußfähig ist.

Die Satzung tritt mit Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin in Kraft.

§ 13 Mitgliedsbeitragsordnung

¬† ¬† ¬† Jahresbeitrag f√ľr aktive Mitglieder: 60,- Euro p. a.

¬† ¬† ¬† Jahresbeitrag f√ľr Firmen und Institutionen: nach Vereinbarung!

(mind. 500,- Euro p. a.)

¬† ¬† ¬† Gr√ľndungsmitglieder k√∂nnen vom Jahresbeitrag auf Antrag zur H√§lfte befreit werden!

¬† ¬† ¬† Die Mitgliedsbeitr√§ge sind auf das derzeitige Gesch√§ftskonto des Vereins zu √ľberweisen!

Empfänger: Europäische Kulturwerkstatt (EKW)

IBAN: DE 98 1007 0024 0434 1434 00

BIC: DEUTDEDBBER

Konto: 75 67 936 01     /  BLZ:  100 700 24

Institut: Deutsche Bank Berlin

      Berlin,  am 09.06. 2007